Skip to main content

Was ist besser, Saft oder Nektar?

Um die Frage klären zu können, ob nun Fruchtsaft oder Fruchtnektar besser ist, besser schmeckt oder gar besser für die Gesundheit oder die Ernährung ist, muss zuvor betrachtet werden, wie sich die Begriffe definieren:

Was ist besser, Saft oder Nektar – Was versteht man unter Fruchtsaft?

Was ist besser, Saft oder Nektar?

© womue / Fotolia.com

Eine spezielle Verordnung regelt ganz klar, was unter einem Fruchtsaft verstanden wird.

Die sogenannte Fruchtsaftverordnung sagt, dass nur Getränke, welche zu 100% aus dem Fruchtfleisch oder dem Fruchtsaft des genannten Obstes (oder Gemüse) stammen, als Frucht- oder Gemüsesaft bezeichnet werden dürfen.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um sogenannten Direktsaft (wird direkt aus der Frucht gepresst und als Flüssigkeit abgefüllt) oder um ein Fruchtsaftkonzentrat (hier wird nach dem Pressen für bessere Transport- und Lagerbedingungen das Wasser entzogen und erst bei der Produktion des Endproduktes wieder zugeführt) handelt.

Einem Saft darf laut Verordnung bis zu 15g Zucker pro Liter hinzugefügt werden, damit allzu saure Geschmackssorten vermieden werden können.

Was versteht man unter Fruchtnektar?

Im Unterschied zu Saft muss ein Nektar je nach Sorte nur aus 25 bis 50 % Fruchtanteil bestehen. Die restliche Menge wird mit Wasser und Zucker aufgefüllt. Dies mag auf den ersten Blick erschreckend wirken, jedoch ist bei manchen Obstsorten der 100%ige Saft derartig dickflüssig, dass ein Trinken beinahe unmöglich ist, und es durchaus sinnvoll sein kann, diesen mit Wasser zu strecken.

Der Zuckeranteil darf bei Nektar auch deutlich höher ausfallen. Bis zu 20% des Getränkes darf Zucker sein. Auch hier gilt, bei manchen Fruchtsorten, welche extrem sauer sind, wäre ohne die Beigabe von reichlich Zucker, der Geschmack kein Genuss.

Fazit: Vor- und Nachteile von Saft beziehungsweise Nektar

In vielen Fällen ist ganz klar zu sagen, dass ein reiner Fruchtsaft die deutlich gesündere Wahl ist. Weniger Zucker bedeutet weniger Kalorien und damit eine gesündere Ernährung. Frischer Saft lässt sich am besten mit einem Entsafter aus dem Entsafter Test zubereiten, denn frischer kann man einen Saft nicht trinken. Details auch hier: „Wie gesund ist Saft aus dem Entsafte?

Ist der Geschmack jedoch sehr intensiv oder die Konsistenz sehr dickflüssig, so ist ein Verdünnen mit Wasser, und somit die Umwandlung in Nektar, eine vernünftige Entscheidung auch von Seiten der Industrie. Der Geschmack bleibt trotzdem zu großen Teilen erhalten während sich die verfügbare Menge deutlich erhöht.

Die Zugabe von einer großen Menge Zucker ist in den wenigstens Fällen empfehlenswert. Nur äußerst saures Obst wie z.B. Johannisbeeren sollten derartig gezuckert und dann mit Wasser verdünnt werden.

In Summe ist zu sagen, dass sowohl Fruchtsaft als auch -nektar seine Daseinsberechtigung hat. Beide Varianten können unsere Ernährung wunderbar ergänzen und für angenehme Erfrischung mit viel Geschmack sorgen. Selbst gemacht schmeckt es aber immer noch am besten. In meinem Artikel „Was sind die besten Entsafter Rezepte?“ gibts leckere Saftrezepte zum selber machen.


Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *