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Wie entsaftet man Äpfel?

Wenn im Spätsommer die Ernte aus Sommerfrüchten wie Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren ausgeht, warten in Obstgärten und -plantagen bereits die ersten Früchte des Herbstes darauf, geerntet und verarbeitet zu werden. Das wohl klassischste Herbstobst ist der Apfel, der auf vielfältige Art und Weise verwertet werden kann. Sicher eignen sich Äpfel hervorragend zur Weiterverarbeitung in Form von Apfelmus oder Apfelkuchen mit Schlagsahne. Ebenfalls beliebt sind Apfelgelee und Apfelmarmelade. Doch auch ein frischer, selbst hergestellter Apfelsaft verfügt über ganz eigene Reize. Im nachfolgenden Artikel möchte ich der Fragestellung auf den Grund gehen, wie entsaftet man Äpfel?

Wie entsaftet man Äpfel – Entsafter beziehungsweise Saftpresse

Wie entsaftet man Äpfel?

© Dionisvera/ Fotolia.com

Frisch gepresster Apfelsaft schmeckt, das dürfte wohl niemanden verwundern, sehr viel besser als die Variante aus dem Supermarkt. Äpfel sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen; der tägliche Konsum frischen, unbehandelten Apfelsafts kann also bereits einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Tagesbedarfs an Vitaminen und Vitalstoffen leisten.

Nicht umsonst lautet ein englisches Sprichwort: „An apple a day keeps the doctor away.“ Das bedeutet so viel wie: „Ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern.“

Das Sprichwort unterstreicht die gesundheitsfördernde Wirkung des Apfels. Weil er zu einem Großteil aus Wasser besteht, lässt er sich ganz besonders gut entsaften. Eine der beliebtesten Möglichkeiten zum Weiterverarbeiten der herbstlichen Obstsorte ist ein Entsafter beziehungsweise eine Saftpresse.

Eine Auswahl an passenden Entsaftern, habe ich für Sie in einem Entsafter Test zusammengestellt. Mit ihr kann der Apfelsaft unmittelbar nach dem Prozess des Entsaftens genossen werden. Unter den Entsaftern ganz besonders zu empfehlen sind die sogenannten Slow Juicer. Sie überzeugen mit dem Vorteil, besonders leise und schonend zu arbeiten. In meinem Ratgeber „Wie funktioniert ein Slow Juicer?„gehe ich näher auf die Funktionsweise des Gerätes ein.

Bei der Verwendung eines solchen Gerätes, kommt es zu einer geringen Hitzeentwicklung, so dass wertvolle, hitzeempfindliche Enzyme, Vitamine und Vitalstoffe erhalten bleiben. Mit einem Slow Juicer wie dem OmniJuice Slow Juicer Entsafter ist man ebenso flexibel wie mit einem Zentrifugenentsafter.

Wie entsaftet man Äpfel – Experimentierfreude lohnt sich

So können Äpfel mit Orangen und Erdbeeren kombiniert werden. Das Ergebnis ist ein wohlschmeckender, gut verträglicher Fruchtsaft, der gleichzeitig sehr gesund ist. Aufgrund der sehr begrenzten Haltbarkeit des Fruchtsaftes sollte der Apfelsaft möglichst zügig verzehrt werden. Entscheidet man sich für einen Zentrifugenentsafter, ist der Philips HR1874/70 AVANCE Entsafter besonders empfehlenswert. Zentrifugenentsafter sind deutlich günstiger als Slow Juicer. Dank ihrer intuitiven, kinderleichten Bedienung sind sie auch für Einsteiger in die Welt des Entsaftens gut geeignet. Nicht unerwähnt bleiben sollte jedoch die Einbuße an Vitalstoffen.

Entsaften mit Dampfentsafter vs. Entsaften von Hand

Neben dem Entsaften mit einer Saftpresse sollten auch zwei andere Methoden des Entsaftens nicht unerwähnt bleiben: das Entsaften mit dem Dampfentsafter wie dem Kopf 122449 Dampfentsafter Vital sowie das Entsaften von Hand. Bei einem Dampfentsafter handelt es sich um drei zusammenwirkende Kochtöpfe, die Obst sowie Wasser enthalten. Unten befindet sich das Wasser, oben befinden sich die Äpfel. Mehr zum Thema Dampfentsafter, finden Sie auch in meinem Ratgeber „Wie funktioniert ein Dampfentsafter in der Praxis?“

Durch die Erhitzung des Wassers werden die Zellwände der Äpfel aufgebrochen, bis der Fruchtsaft aus den Früchten austritt. Der Saft sammelt sich in einem Zwischenbehälter, von wo aus er direkt abgefüllt werden kann. Der Vorteil bei dieser Entsaftungsmethode: Der Saft wird erhitzt und ist daher wesentlich länger haltbar. Außerdem müssen die Äpfel nur grob zerkleinert werden; Schale und Kerngehäuse können verbleiben. Der große, nicht zu unterschätzende Nachteil: Durch das Erhitzen gehen Enzyme, Vitamine und Vitalstoffe verloren. Beim manuellen Entsaften beziehungsweise Entsaften von Hand lassen sich die Äpfel mittels eines Kochtopfs in Saft verwandeln.

Hierfür sollten die Äpfel in möglichst kleine Stücke geschnitten werden. Anschließend werden die Apfelstücke zusammen mit Wasser in einen Kochtopf gegeben, wo sie für etwa 20 Minuten eingekocht werden. Das Apfelmus, das hierbei entsteht, kann ganz einfach und unkompliziert durch ein Baumwolltuch ausgepresst werden.

Nur Äpfel zu entsaften ist natürlich langweilig, deshalb empfehle ich Ihnen den Ratgeber „Welches Obst für den Entsafter – Auswahl der Früchte


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